Im Jahre 2000 wurden die Lizenzen für das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) versteigert. Erst in den letzten Jahren hat sich die Nutzung der UMTS-Technologie durchgesetzt. Heute stehen interessierten Anwendern insgesamt vier Netzbetreiber zur Auswahl, deren Netze gut ausgebaut sind und den Datentransfer via UMTS zu attraktiven Konditionen anbieten. Vodafone ist im Bereich der UMTS-Karten Marktführer. Um möglichst viele Kunden zu locken, sinken die Datentarifpreise stetig.
Bei der UMTS-Nutzung über den Laptop fungiert die UMTS-Karte als Modem, mit der es möglich ist, über das UMTS-Netz im Internet zu surfen und eine Vielzahl von Internetdiensten in Anspruch zu nehmen, wie es auch bei der üblichen Internetnutzung der Fall ist. Auch Standpunktbezogene Ortungen, wie sie aus dem Mobilfunkbereich bereits bekannt sind, sind möglich, sogar zu meist besseren Konditionen.
Der Einsatz der UMTS-Karte ermöglicht eine bis zu 6mal schnellere Verbindungsgeschwindigkeit als mit ISDN. Mit dem Einsatz spezieller Hardware (HSDPA) sind auch wesentlich höhere Datenraten möglich, welche derzeit aufgrund zu hoher Investitionen lediglich von T-Mobile , Vodafone und O2 angeboten werden . Durch die Nutzung von HSDPA kann mit DSL- ähnlicher Geschwindigkeit gesurft werden, der derzeit schnellsten Verbindungsmöglichkeit.
Ähnlich wie beim W-Lan zu Hause, ist der User nicht mehr Ortsgebunden und kann quasi überall surfen. Er ist in seiner Mobilität nicht eingeschränkt. Die zur Zeit größte Anzahl von Datenkarten wird vom Marktführer Vodafone angeboten. Spezielle Datentarife bieten sich insbesondere für die geschäftliche Nutzung an.
T-Mobile hingegen bietet ein weites Spektrum von USB-Boxen an, kann aber bei den angebotenen Datenkarten nicht bei der von Vodafone angebotenen Vielzahl mithalten.
Um noch schnellere Verbindungen erzielen zu können als mit den Standard UMTS-Karten, kann mittels der HSDPA-Technologie mit nahezu DSL-Geschwindigkeit im World Wide Web unterwegs sein. Die HSDPA-Karte kann als schnelleres Modem angesehen werden. Aufgrund immenser Investitionskosten im Ausbau des Funknetzes, wird diese Möglichkeit aber noch nicht von allen Anbietern zur Verfügung gestellt. Diese Technologie wird derzeit von Vodafone und T-Mobile angeboten.
Die Anzahl der Anbieter, welche die HSDPA-Technologie anbieten, steigt seit den letzten Jahren, denn nun hat auch O2 damit angefangen, sein Netz für die neue Technik auszubauen, wenn diese zunächst auch nur in den Ballungszentren zur Verfügung stehen soll.
Die HSDAP-Technologie baut auf der UMTS-Technik auf, welche hierzu jedoch aufgerüstet werden muss und somit Investitionen für den Netzbetreiber bedeuten. Die damit erzielte Geschwindigkeit legitimiert die hohen Kosten jedoch. Mit Vodafone, T-Mobile und O2 unterstützen derweil drei der insgesamt vier Netzbetreiber den HSDPA-Turbo.
